27.3.2009
PresseEcho: Kölner Stadtanzeiger / leverkusener-anzeiger.de
Präventive Maßnahmen greifen
Von Stefan Andres, 26.03.09, 16:57h
Eine Tagung im Bayer-Kasino informierte zum Thema Arbeitsschutz. Die Teilnehmer verschafften sich einen Überblick über das Angebot der Berufsgenossenschaften.
Leverkusen - Guter Arbeitsschutz ist kein Zufall - und soll es auch nicht sein, geht es nach der Berufsgenossenschaft. Um die Mitglieder in den Betrieben vor Ort für das Thema zu sensibilisieren, hat die Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft (BG) die Mitglieder aus der Region Leverkusen / Rhein-Wupper für Donnerstag zu einer Fachtagung in das Bayer-Kasino eingeladen. 100 Teilnehmer, aus Autowerkstätten, der Metallbranche oder dem Sanitär / Heizungsbau sowie größeren Zulieferfirmen, konnten sich einen Überblick über das Service-Angebot der BG, von Broschüren über Medien- und Referentenservice bis zur Zertifizierung innerbetrieblicher Prävention verschaffen. Die Referenten gaben Tipps zur Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes, Antworten zu Haftungsfragen oder Hinweise zu Rechtsgrundlagen und Normen bei der Beschaffung sicherer Maschinen.
Frank Mays, Leiter der Außendienststelle Köln der BG-Präventionsabteilung, begrüßte das Interesse: „Hier nehmen vorwiegend Sicherheitsfachkräfte und -beauftragte aus den Betrieben teil, aber auch Betriebsräte und Führungskräfte.“ Über letztere freut er sich besonders, denn „in deren Hand liegt letztlich die Verantwortung für die Menschen, die sie beschäftigen“. Heutzutage werde von den Betrieben „erwartet, mögliche Gefahren systematisch zu erfassen und Maßnahmen zu ergreifen.“ Dabei wolle man die Betriebe unterstützen.
Die BG sei in den Betrieben mit praktischer Hilfe vor Ort präsent: „Wir können zu allen Bereichen Dienstleistungen und Expertenwissen anbieten“, betont Mays, sei es zum Bereich Ergonomie, Lärm, Gefahrstoffe oder einem anderen der vielen Teilbereiche. Erst 2007 seien die Unfallzahlen nach langer Zeit wieder leicht gestiegen, 2008 aber wieder gefallen. Mays: „Die präventiven Maßnahmen haben gegriffen.“

